Chronik der Schule

In der Pestalozzischule erhielten seit 1890 tausende Schüler Unterricht. Die Schule wurde ursprünglich nach der damals regierenden Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach., geb. Prinzessin von Oranien als „Sophienschule“ bezeichnet. Die Einwohner von Apolda sprachen oftmals von der „Roten Schule“. Die Fassade, teilweise aus roten Klinkersteinen besteht, stand Pate für diese umgangssprachliche Bezeichnung.

Im Gegensatz dazu nannte man die benachbarte Schule „Graue Schule“, in dieser wurde nach dem Umbau eines Fabrikgebäudes der Firma Zimmermann & Sohn ab 1882 unterrichtet.

Der Gemeinderat der Stadt Apolda hatte sich jedoch getäuscht, als er annahm, mit diesem Umbau alle Raumprobleme der Schulen gelöst zu haben. Die schnell steigenden Einwohner- und Schülerzahlen zwangen schon 1884 zu Überlegungen und Entwürfen für einen Schulneubau. Als geeigneten Standort wählte man in der Bachstraße zwei Grundstücke, die zuvor Christian Zimmermann & Sohn bzw. Wirkermeister Schilling gehörten, aus.