Ein Herz aus dem 3D Drucker

 

25 Schüler des Kurses Natur und Technik der 9. Klassen der Pestalozzischule befassten sich am Dienstag mit derlei Fragen. Denn sie hatten die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der 3D-Konstruktion, dem Einsatz von 3D-Druckern, dem Aufbau eines Solarhauses und der Schaltung von Solarzellen zu erlangen. An ihrer Schule fand die Auftaktveranstaltung des von der Wohnungsgesellschaft Apolda mbH und des Amtes für Wirtschaftsförderung im Landratsamt Weimarer Land und Kultur für insgesamt fünf ausgewählte Regelschulen im Kreisgebiet finanzierten zukunftsorientierenden Projekttages statt.

 

Aber auch die Notwendigkeit des Klimaschutzes und die Sinnhaftigkeit des weiteren Ausbaus der Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien wurden mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert.

Unterstützt wird das Projekt durch den "Solar-Dorf Kettmannshausen e.V.". Eigens für die Veranstaltung am Dienstag schickte der Verein die Mitarbeiter Frau Elias und Herrn Prof. Dr. sc. oec. Berthold Bley zur Anleitung und Betreuung der Schüler und stellte die technische Ausstattung – darunter zwölf Laptops, einen 3D-Drucker und sechs Solarmodelle eines Hauses – zur Verfügung.

Das Kennenlernen neuster Technologien und der Möglichkeit, diese selbst zu nutzen, war für alle Schüler ein Erlebnis. Begeistert wurde konstruiert, gedruckt und gebaut, die Zeit verging für viel zu schnell, gern hätte man noch mehr experimentieren wollen.

Zur Erinnerung gab es für jeden Schüler noch ein von ihm konstruiertes und mit dem 3D-Drucker hergestelltes Objekt zum Mitnehmen.

"Das ist eine gute Investition in die Zukunft" davon ist Sören Rost, der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Apolda mbH, überzeugt. Er hofft, dass noch weitere Förderer der Region bereit sind, in die Zukunft zu investieren und somit aktiv zur Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung beizutragen.